
Direkt nach der Landung mobil: Dieser Ratgeber erklärt, wo Sie Ihren Mietwagen am Flughafen Madeira abholen, wie der Ablauf funktioniert, wie lange Sie bis Funchal brauchen und worauf Sie bei Versicherung, Kaution und Rückgabe achten sollten.
Der Flughafen Madeira (FNC), offiziell Aeroporto Internacional da Madeira Cristiano Ronaldo, liegt rund 18 bis 20 Kilometer östlich von Funchal bei Santa Cruz. Seine auf Stelzen über das Meer gebaute, verlängerte Landebahn gilt als eine der spektakulärsten Europas. Für Reisende mit Mietwagen ist der Flughafen ideal gelegen: Die Auffahrt zur Schnellstraße VR1 beginnt praktisch direkt am Terminal.
Ein eigener Mietwagen ab dem Flughafen Funchal bedeutet maximale Unabhängigkeit. Statt auf Bus oder Taxi zu warten, fahren Sie sofort los – ob ins Hotel nach Funchal, an die Südküste oder gleich auf eine erste Tour in den grünen Osten. Gerade weil Madeiras Höhepunkte über die ganze Insel verstreut liegen, beginnt der Urlaub am entspanntesten mit dem Schlüssel zum eigenen Wagen.
Der Flughafen ist kompakt und übersichtlich. Mit den richtigen Unterlagen sitzen Sie meist schon kurz nach der Gepäckausgabe im eigenen Wagen. Diese vier Schritte führen Sie von der Landung bis auf die Schnellstraße.
Nach der Landung folgen Sie der Beschilderung zur Gepäckausgabe. Die Ankunftshalle ist überschaubar – die Autovermietungs-Schalter erreichen Sie in wenigen Minuten zu Fuß.
Im Ankunftsbereich finden Sie die Schalter der Vermieter gebündelt. Halten Sie Voucher, Führerschein, Kreditkarte des Hauptfahrers und Ihre Flugnummer bereit.
Ein Teil der Fahrzeuge steht direkt am Terminal, andere auf einem nahen Parkdeck oder per kurzem Shuttle. Prüfen Sie das Auto rundum und fotografieren Sie vorhandene Schäden.
Vom Flughafen geht es direkt auf die Schnellstraße VR1. Richtung Westen erreichen Sie Funchal in gut 20 Minuten, Richtung Osten Caniçal und die Halbinsel São Lourenço.
Geben Sie bei der Buchung unbedingt Ihre Flugnummer und die realistische Ankunftszeit an. Bei Verspätungen halten seriöse Stationen den Wagen so für Sie bereit – das erspart Stress nach einem langen Flugtag.
Ab dem Flughafen FNC erreichen Sie über die VR1 schnell die wichtigsten Orte der Insel. Die folgenden Richtwerte helfen bei der Planung des ersten Tages – kalkulieren Sie im Bergland und im Westen wegen kurviger Strecken etwas mehr Zeit ein.
| Ziel | Entfernung | Fahrzeit (ca.) | Route |
|---|---|---|---|
| Funchal Zentrum | ca. 18–20 km | 20–25 Min. | VR1 westwärts |
| Caniço / Garajau | ca. 12 km | 15 Min. | VR1 |
| Santa Cruz (Ort) | ca. 2 km | 5 Min. | Lokalstraße |
| Machico | ca. 9 km | 12 Min. | VR1 ostwärts |
| Ponta de São Lourenço | ca. 20 km | 25 Min. | VR1 / ER109 |
| Porto Moniz (Nordwesten) | ca. 70 km | 65–75 Min. | VR1 / VE / Tunnel |
| Pico do Arieiro | ca. 35 km | 50–60 Min. | VR1 / ER103 / ER202 |
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Wer die richtigen Unterlagen dabei hat, kommt am Mietwagen-Schalter schneller voran. Diese Punkte sollten Sie vor der Reise zusammenstellen.
| Dokument / Punkt | Warum wichtig |
|---|---|
| Gültiger Führerschein (EU/EWR) | Auf den Namen des Hauptfahrers; wird ohne internationalen Schein anerkannt |
| Kreditkarte des Hauptfahrers | Für die Kaution; viele Stationen verlangen sie zwingend |
| Buchungsvoucher / Reservierungsnummer | Beschleunigt die Übergabe am Schalter |
| Flugnummer | Damit die Station bei Verspätung den Wagen bereithält |
| Reisepass / Personalausweis | Identitätsnachweis bei der Übernahme |
| Übernahmeprotokoll & Fotos | Schützt vor späteren Schadensdiskussionen bei Rückgabe |
Kreditkarte des Hauptfahrers bereithalten. Mit Full Protection entfällt die hohe Kaution oft.
Auf Madeiras engen Bergstraßen empfiehlt sich eine Vollkasko ohne Selbstbeteiligung.
Auto rundum auf Kratzer prüfen, Tankstand notieren und alles fotografieren.
Gleich hinter dem Flughafen führt die moderne Schnellstraße VR1 westwärts nach Funchal. Über gut ausgebaute Tunnel und Brücken erreichen Sie das Stadtzentrum in rund 20 bis 25 Minuten. Die Strecke ist auch für ortsfremde Fahrer unkompliziert – folgen Sie einfach der Beschilderung Richtung «Funchal».
In Funchal selbst parken Sie am besten in einem der bewachten Parkhäuser im Zentrum, etwa nahe der Markthalle oder der Marina. Straßenparkplätze sind oft gebührenpflichtig und knapp. Viele Hotels bieten eigene Stellplätze, teils gegen Aufpreis.
Wer direkt eine erste Tour starten möchte, fährt ostwärts über die VR1 in nur etwa 25 Minuten zur kargen Halbinsel Ponta de São Lourenço – ein landschaftlicher Kontrast zum grünen Inselinneren. Auch Machico mit seiner Bucht liegt günstig auf dem Weg.
Planen Sie längere Strecken in den Westen (Calheta, Porto Moniz) oder ins Hochgebirge (Pico do Arieiro), sollten Sie nach einem langen Flugtag genügend Zeit und Pausen einplanen. Die Bergstraßen sind kurvig und verlangen vorausschauendes Fahren.
Die wichtigsten Fragen rund um die Abholung am Flughafen Madeira (FNC) – ehrlich und ohne Verkaufsdruck beantwortet.
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